M3V verfolgt einen konsequent prozessorientierten Ansatz, d.h. die Analyse und Berücksichtigung der betrieblichen Prozesse und Resourcen bei den Beteiligten spielen eine zentrale Rolle für Lösungskonzept und -design. Es wird ausserdem angestrebt, durch Ableitung von Referenzprozessen, optimale / optimierte Abläufe zu erreichen. Die Referenzprozesse wiederum können dann als Leitfaden zur Systemeinführung dienen oder auch zur Übertragung in andere Anwendungsgebiete genutzt werden.
Neben den fachlich-technischen Arbeitszielen werden in M3V folgende wissenschaftliche Arbeitsziele verfolgt:
- die auch auf nicht am Projekt beteiligte Unternehmen anwendbar sind. Dabei soll falls notwendig zwischen einem branchenunabhängigen Teil sowie branchenspezifischen Prozessen unterschieden werden.
- das Produkt-, Kunden- und Transaktionsdaten umfasst. Darin muss sowohl die Abbildung von identischen Produkten bei unterschiedlichen Partnern (z.B. durch standardisierte Klassifikation oder semantisches Mapping) als auch eine durchgängige Multilingualität (Daten, Prozesse, Benutzerschnittstellen) berücksichtigt werden.
- für die IT-Unterstützung von M3V-konformen Prozessen bei den Lieferanten.
- bei denen die Service-Komponenten von M3V von unterschiedlichen Akteuren betrieben werden.
- Entwicklung einer M3V-Einführungsmethodik, bei der (Berater, Vertriebspartner, Lieferanten) berücksichtigt werden.